Dunkles Moor von Lars Engels ist der dritte und letzte Band einer Krimi-Trilogie, die in der Rhön verortet ist. Die beiden Vorgänger hatten mich begeistert. Und auch der Abschluss überzeugt. Worum geht es?
Ein mysteriöser Einstieg mit einem Rückblick in die Vergangenheit, in das Jahr 1983 und einem Jägerschlag.
41 Jahre später, im März 2024: Die Kommissare Janosch Janssen und Diana Quester werden an einen Tatort gerufen: Nora Swoboda wurde in ihrer Badewanne ertränkt, die mit einem Gemisch aus Torf und Wasser gefüllt ist.
Diana entdeckt ein Symbol, das aussieht wie ein Widderkopf. Es erinnert sie an ihren ersten ungelösten Fall. Doch dann verschwindet sie spurlos. Ausgerechnet an ihrer Abschiedsfeier in den Ruhestand.
Ist ein Serienkiller in der Rhön unterwegs? Janosch ermittelt zusammen mit seiner neuen Kollegin und Chefin Luisa Scheil
Dunkles Moor ist spannend und unterhaltsam. Ein verworrenes Netz aus Gegenwart und Vergangenheit, Lügen und Andeutungen. Auch, wenn mich das Thema Hutzelfeuer und Jägergedöns nicht gerade vom Hocker gerissen hat.
Es ist auch eine Geschichte von Trauer, Schmerz und Verlust, Liebe und Einsamkeit. Und am Ende ist nicht nur der Cold Case gelöst. Diana, Janosch & Co sowie die Moore der Rhön, ich werde sie vermissen.
Fazit: Gelungener Abschluss der Moor-Trilogie. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.